Apotheke Tschupp
Dr. Christoph Tschupp

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5200 Brugg

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Die Sonne
 
UV-Strahlung
Ultraviolette Strahlen dringen tief in die Haut ein und können dadurch Haut und Augen schädigen.
Sie werden aufgeteilt in: 95% UVA-Strahlen, 4% UVB-Strahlen und nur ein kleiner Teil UVC-Strahlen.

Was ist der Unterschied?

UVA-Strahlen dringen in tiefe Hautschichten ein (3-4mm), bis ins Bindegewebe der Lederhaut. Nach 2-6 Stunden Exposition wird die Pigmentierung sichtbar (Bräunung). Sie fördern die Hautalterung und Faltenbildung und sind für die Sonnenallergie verantwortlich. Durch die Degeneration des Bindegewebes wird die DNA indirekt geschädigt und so entsteht ein Hautkrebsrisiko.

UVB-Strahlen dringen weniger tief ein, nur bis zur Oberhaut, verursachen dort aber gefährlichen Sonnenbrand. Dadurch schädigen sie direkt die DNA und fördern das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Die Pigmentierung ist verzögert sichtbar, erst nach 2-3 Tagen.Die UVB-Strahlen sind nicht nur schädlich. Wir brauchen sie für die Produktion vom Vitamin D, das wichtig für den Knochenaufbau und die Zähne ist. Dafür genügen nur 15min Aufenthalt im Freien und kein zusätzliches Sonnenbaden, da Vitamin D meist auch über die Nahrung aufgenommen wird. Die UVA-Strahlen vom Solarium haben da keinen Einfluss.

UVC-Strahlen werden von der Ozonschicht absorbiert und dringen so nicht bis zur Erdoberfläche vor.

Die Sonne ist aber nicht nur schädlich. Sie ist für alle Organismen Lebensnotwendig. Wir müssen nur lernen uns bei direkter Sonneneinstrahlung richtig zu verhalten.
Das heisst:
-Sonnebrand vermeiden
-Zwischen 11 und 15 Uhr Sonne meiden
-Hut, Sonnenbrille und geeignete Kleidung (Lichtundurchlässig) tragen
-Sonnenschutzmittel verwenden
-Kleinkinder nie der direkten Sonne aussetzen
-Haut regelmässig auf Veränderungen untersuchen

Wie schützt man sich richtig gegen Sonneneinstrahlung?


Jeder Hauttyp (siehe Tabelle) kann sich für eine gewisse Zeit selber schützen. Es fängt mit 5 Minuten bei sehr hellem Hauttyp an und kann bis zu 45 Minuten bei dunklen Hauttypen reichen.
Nach Ablauf dieser Zeit muss man sich durch Kleider, Hüte, Schatten und Sonnencreme schützen. Was nicht zu vergessen ist, dass die Augen durch UVA-Strahlen beschädigt werden können, darum immer an eine Sonnenbrille mit UV-Schutz denken.
Aufpassen bei bewölktem und kaltem Wetter. Die Sonnenstrahlen können durch die Wolkenschicht bis zu 80% durchdringen und an hellen Flächen reflektieren. Das heisst, auch bei schlechtem Wetter und im Schatten Sonnenschutzmittel verwenden.

Da die Kinderhaut noch keine Hornschicht besitzt, ist der Eigenschutzmechanismus nicht vollständig ausgebildet. Darum hier besonders gut schützen. Wiederholte Sonnenbrände vor dem 20. Lebensjahr erhöhen das Hautkrebsrisiko.


Den Sonnenschutz bestimmen

Auf unserer Tabelle können Sie Ihren Hauttyp aussuchen und mit der unten stehenden Formel den maximalen Tagesschutz ausrechnen. Es empfiehlt sich aber diesen nicht völlig auszuschöpfen, sondern nur etwa 2/3 des maximalen Schutzes, damit die Haut nicht allzu strapaziert wird.

Eigenschutz x LSF = Maximaler Tagesschutz
 
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